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Qualitätskriterien

Um sich im dichten Dschungel der Angebote orientieren zu können, sind folgende Qualitätskriterien hilfreich:

Ausbildung der TherapeutIn

Eine spezifische, wissenschaftlich orientierte Ausbildung der TherapeutIn ist die Grundvoraussetzung für eine qualitativ hochwertige LRS-Therapie.

Diagnostik

Der Ausgangspunkt für eine LRS-Therapie ist eine fundierte Förderdiagnostik. Darauf baut ein individuelles, kindzentriertes Förderkonzept auf. Eine Verlaufsdiagnostik, also eine Überprüfung der Lese-Rechtschreibleistung nach einem vereinbarten Zeitraum, ermöglicht eine individuelle Anpassung an den erreichten Lernstand des Kindes.

Symptomorientierung

Lesen und Schreiben lernt man nur durch Lesen und Schreiben!
Unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten des Kindes werden die Lesefähigkeiten Schritt für Schritt aufgebaut. Im Bereich der Rechtschreibung lernen die Kinder, Einsicht in das System der Schriftsprache zu erwerben. Je nach Alter und Entwicklungsstand im Schriftspracherwerb des Kindes wird lauttreues Schreiben entwickelt oder orthografisches Wissen erworben.

Methoden

Es sollten nur jene Methoden zur Anwendung kommen, deren Wirksamkeit belegbar ist. Effiziente Therapieansätze sind derzeit einerseits das Training der phonologischen Bewusstheit als Basiskompetenz für den Schriftspracherwerb und andererseits symptomorientierte Verfahren.
Die betroffenen Kinder erarbeiten sich mittels geeigneter Methoden:

  • die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb
  • schriftsprachbezogene Lösungsstrategien
  • sowie das Einschleifen und Festigen von Lese- und Rechtschreib-Routinen.