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Portrait

Unser Verband, der von AbsolventInnen des Salzburger Universitätslehrganges LRS-Therapie (Therapie von Lese-/ Rechtschreibstörungen) gegründet wurde, vertritt und fördert die Interessen der Berufsgruppe der TherapeutInnen für Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie) und/oder Rechenstörung (Dyskalkulie). 
Er setzt sich zudem im Interesse der von Legasthenie und/oder Dyskalkulie betroffenen Menschen für die Verbreitung wissenschaftlich fundierter Informationen und für adäquate Aufklärung ein. Der Verband hat des Weiteren zum Ziel, bei der Erarbeitung und Etablierung von Qualitätsstandards für die Therapie der von einer Lese-/Rechtschreibstörung bzw. Rechenschwäche betroffenen Menschen mitzuhelfen. 

Das Vorstandsteam unseres Berufsverbandes arbeitet ehrenamtlich und wird von der Generalversammlung, die mindestens einmal pro Kalenderjahr stattfindet, gewählt.

Unsere Mitglieder erfüllen folgende Qualitätskriterien:

  • Psychologischer oder pädagogischer Grundberuf oder gesetzlich geregelter Gesundheitsberuf
  • Wissenschaftlich fundierte Ausbildung des/der Therapeuten/in
  • Anwendung wissenschaftlich überprüfter und effizienter Fördermethoden
  • Kooperation mit Elternhaus, Schule und anderen Fachleuten 
  • Aktualität der Fördermethoden durch regelmäßige Weiterbildung
  • Umfangreiche praktische Erfahrung in der Förderung von betroffenen Kindern und Erwachsenen

Unser Therapieangebot für Betroffene aller Altersstufen umfasst folgende Leistungen:

  • Elternberatung
  • Umfassende und detaillierte Erhebung der Lese-Rechtschreibfertigkeiten bzw. der Rechenfertigkeiten
  • Früherkennung und Vorbereitung auf den Schriftsprachenerwerb
  • Früherkennung und Förderung der mathematischen Vorläuferfertigkeiten
  • spezifische, individuelle Therapieplanung
  • Einzeltherapie

Basierend auf wissenschaftlich fundierten Fördermethoden setzen wir in unserer Therapie direkt am Symptom an: Lesen, Rechtschreiben, phonologische Bewusstheit (= die Fähigkeit Wörter in Silben zu zerlegen und Silben zu einem Wort zusammenzufügen, Anlaute erkennen, aus Lauten ein Wort bilden, Wörter in Laute zu zerlegen) und Rechenfertigkeiten werden gezielt gefördert. Lernpsychologische Komponenten werden ebenfalls miteinbezogen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Eltern, LehrerInnen und anderen Fachleuten bei eventuellen komorbiden Störungen wie z.B. AD(H)S und bei auftretender Sekundärsymptomatik wie z.B. Motivationsproblemen, Schulangst, mangelndem Selbstvertrauen wird in der Therapie zudem ein wichtiger Beitrag für die psychosoziale Stabilisierung betroffener SchülerInnen geleistet. 

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